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25.10.2019 | Hersteller

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Proofpoint setzt auf Zusammenarbeit mit VADs

Security-Spezialist Proofpoint setzt beim Vertrieb seiner Lösungen ausschließlich auf den Channel. Im Gegensatz zu den USA ist hier zu Lande die Zusammenarbeit mit Broadlinern nicht geplant.


Von: Redaktion ChannelObserver

Ingo Schaefer, Team Lead Channel Sales DACH bei Proofpoint

Proofpoint aus Sunnyvale stellt Next-Generation-Software für Cybersecurity und Compliance her. Eine integrierte Suite von Cloud-basierten Cybersecurity-Lösungen soll gezielte Bedrohungen stoppen, Daten zu schützen und IT-Anwender in Unternehmen für Risiken von Cyberangriffen sensibilisieren. Die Proofpoint-Lösung schütze Kunden vor der Kompromittierung von Account-Zugangsdaten, Malware und Datenverlust, so der Anbieter. Darüber hinaus soll sie die Compliance-Risiken in Cloud-Anwendungen wie Microsoft Office 365 oder Google G Suite senken. «Wir sind zu 100 Prozent eine Channel-Company und vertreiben ausschließlich nach dem Two-Tier-Modell», betont Ingo Schaefer, Team Lead Channel Sales DACH bei Proofpoint, im Gespräch mit ChannelObserver.

Ein klassisches Partnerprogramm mit drei verschiedenen Stufen - Platin, Silber und Gold - soll den Handel unterstützen. Insgesamt verfügt der Anbieter über rund 30 Partner in der DACH-Region. Mit dieser Anzahl sei man bereits gut aufgestellt, wolle aber die Basis nach wie vor erweitern, so Schäfer. Zu den Distributoren zählen Tim und ADN für Deutschland und Österreich sowie Exclusive Networks für die DACH-Region. Die Zusammenarbeit mit einem Broadliner sei, im Gegensatz zu den USA, wo Ingram Micro die Proofpoint-Lösungen vertreibt, nicht geplant. «Wir setzen hier zu Lande auf Spezialisten mit technischer Expertise“, betont Schäfer. Der ideale Partner für Proofpoint sollte bestenfalls Security-Know-how mitbringen und offen für E-Mail-Security sein. „Wir sind stark Cloud-fokussiert, hierfür sollte entsprechendes Wissen vorhanden sein. Viele Partner kommen gerade jetzt auf uns zu, weil sie nicht wissen, wie es bei Symantec weitergeht und nach entsprechenden Alternativen suchen. Das gilt besonders für kleinere Partner», weiss Schäfer.





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