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28.12.2016 | Produkte

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Notebooks unter 600 Euro im Test

In einem Test wurden sechs Notebooks unter 600 Euro unter die Lupe genommen. In einem Punkt zeigen sich große Unterschiede.


Von: Dieter Schobel

Das Acer Aspire E5 575-3992 ist Test- und Preis-Leistungs-Sieger ("obs/COMPUTER BILD“)

Rund 600 Euro geben die meisten Kunden für ein Notebook aus. Aber wie steht es um das Preis-Leistungs-Verhältnis? Lohnen sich die günstigen Geräte? Um das herauszufinden, hat Computer BILD sechs Notebooks unter 600 Euro miteinander verglichen. Besonders bei der Akkuleistung unterscheiden sich die Testkandidaten deutlich. Die Laptops von Asus (Platz 3) und Medion (Platz 6) schaffen gut vier Stunden, das One auf Rang vier sogar fünf Stunden beim Arbeiten. Ein richtiger Dauerläufer ist das zweitplatzierte Fujitsu, das erst nach gut sechs Stunden wieder zum Aufladen ans Netzteil muss. Beim Akku schwächeln ausgerechnet das Notebook von Test- und Preis-Leistungs-Sieger Acer und das fünftplatzierte Gerät von HP mit Laufzeiten von knapp drei Stunden.

Große Unterschiede zeigen sich auch beim Arbeitsspeicher. Eine SSD als Windows-Laufwerk sorgt fast immer für einen deutlichen Temposchub, steckt aber nur in vier Testkandidaten. Das Gerät von Asus kommt mit der knapp bemessenen Variante mit 119 Gigabyte Speicherplatz. Das reicht zwar locker für die Software, große Fotodateien müssen aber auf einer externen Festplatte gespeichert werden. Etwas größere SSDs mit 238 Gigabyte haben Fujitsu und HP an Bord. Nur Testsieger Acer Aspire E5 575-3992 setzt auf die Kombination von SSD und Festplatte, wodurch trotz kleiner 119-Gigabyte-SSD genügend Speicherplatz auf dem Gerät vorhanden ist. Medion und One verzichten ganz auf SSDs. Sie kommen außerdem nur mit vier Gigabyte Arbeitsspeicher, die Konkurrenz bringt jeweils acht Gigabyte mit. Diese magere Speicherausstattung rächt sich beim Arbeitstempo - hier erzielen Medion und One deutlich schlechtere Noten als die anderen Testkandidaten.

Einen entscheidenden Vorteil bieten günstige Notebooks beim Thema Nachrüsten und Reparatur. Denn hier sitzen Arbeitsspeicher, Festplatte oder SSDs meist auf Sockeln, während bei teureren Laptops die gesamte Elektronik üblicherweise fest verlötet ist. Bei den vier Geräten von Acer, Fujitsu, One und Medion sind sogar noch Steckplätze frei: Da klappe Aufrüsten, ohne ein Teil auszutauschen, so das Fazit der Redaktion.


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