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11.09.2013 | Hersteller

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NetApp vereinheitlicht Partnerprogramm

Storage-Spezialist NetApp legt seine Partnerprogramme zusammen: Systemintegratoren und Service Provider sollen leichter in das jeweils andere Geschäftsfeld wechseln können.


Von: Redaktion ChannelObserver

Sven Schoenarts, Director EMEA Reseller & Distribution Pathways bei NetApp, im Gespräch mit ChannelObserver

Ab sofort gibt es bei NetApp nur noch ein Partnerprogramm: Das „Unified Partnerprogram“ richtet sich an Systemintegratoren und Service Provider gleichermaßen. Diesen Schritt hatte der Hersteller bereits auf seiner Partnerveranstaltung im vergangenen Jahr angekündigt, nun wurde er vollzogen. „Unsere Partner betreiben zunehmend ein hybrides Geschäftsmodell. So bauen die Systemintegratoren beispielsweise verstärkt IT-Umgebungen selber auf oder gehen Partnerschaften mit Service Providern ein. Wir wollen es diesen Firmen erleichtern, ins Service-Provider-Geschäft einzusteigen“, so Sven Schoenarts, Director EMEA Reseller & Distribution Pathways bei NetApp, im Gespräch mit ChannelObserver. Umgekehrt könnten jetzt auch Service-Provider leichter in das klassische NetApp-Geschäft einsteigen. Sie müssen dafür keinen neuen Vertrag unterschreiben und verlieren nicht ihre bisherigen Leistungen im Programm. Denn auch die Provider treten laut Schoenarts immer häufiger als Integratoren auf, beispielsweise indem sie bei den Kunden eine Private Cloud einrichten. „Wenn sich das Geschäftsmodell des Partners ändert, oder er in zusätzliche Bereiche investieren will, gibt es praktisch keine Hürden mehr“, betont der NetApp-Manager.

Die bestehenden Verträge werden auf das neue Modell umgestellt, wenn sie auslaufen. Allerdings können die Reseller bereits jetzt in das neue Partnerprogramm wechseln. Schoenarts zufolge sind in der EMEA-Region bereits 500 Partner beigetreten. „Derzeit entsteht gerade ein regionaler Markt für Service Provider. Das Interesse der Systemintegratoren ist groß, sich mit diesem Wachstumsfeld zu beschäftigen“, ist der Channel-Chef überzeugt. Dabei müsse ein skalierbarer, profitabler Dienst aufgesetzt werden, damit diese Firmen mit Branchengrößen wie Amazon oder Google konkurrieren könnten. Darüber hinaus kündigte der Hersteller an, dass es für bestimmte Kompetenzen, wie beispielsweise Flexpod, höhere Boni geben wird. „Wir sprechen mit unserem Channel über diese Mehrwerte und wollen es belohnen, wenn in diese Segmente investiert wird“, kündigt Schoenarts an. 



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