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25.02.2018 | Produkte

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MWC: Huawei überlässt seinen Rivalen das Feld

Huawei überlässt auf dem Mobile World Congress vorerst seinen Rivalen das Feld: Sein neues Smartphone-Flaggschiff P20 will Hersteller erst im März zeigen. Es gab dafür neue Tablets.


Von: Redaktion ChannelObserver

Huawei MateBook

Huawei überlässt auf dem Mobile World Congress in Barcelona vorerst seinen Rivalen das Feld: Sein neues Smartphone-Flaggschiff P20 will der chinesische Hersteller erst am 27. März in Paris präsentieren. Dafür zeigte das Unternehmen zum Auftakt der weltweit wichtigsten Mobilfunk-Messe am Sonntag in der katalanischen Metropole ein neues ultradünnes Notebook sowie zwei Tablet-PCs. Das knapp 14 Zoll große Notebook MateBook X Pro hat ein berührungsempfindliches Display und wird von einem Intel Prozessor der achten Generation angetrieben. Die Tablets der MediaPad-M5-Serie hat Huawei mit Lautsprechern von Harman-Kardon ausgestattet. Das Display zeigt Bilder und Videos in HD-Auflösung.

Bereits seit längerem kursierenden Gerüchten zufolge dürfte Huawei mit einer reichhaltigen Ausstattung seines nächsten Smartphone-Flaggschiffs P20 seinen Weg in Richtung Weltspitze fortsetzen wollen. Demnach soll das Gerät mit drei Kameras ausgestattet sein. Huaweis Chipset «Kirin» soll das Gerät dabei mit künstlicher Intelligenz ausstatten, was zu Beispiel der automatischen Bilderkennung oder Übersetzungsfunktionen zu Gute kommen soll. «Kirin» ist als offenes Ökosystem konzipiert, auf dem Entwickler ihre Apps entsprechend aufsetzen können. Auch digitale Assistenten wie Amazons Alexa sollen auf die neuronale Recheneinheit zugreifen können.

Erklärtes Ziel von Huawei-Manager Richard Yu ist, an der Smartphone-Topriege Apple auf dem zweiten Platz hinter Samsung abzulösen. Aktuell rangiert der chinesische Hersteller auf dem dritten Rang. Das Unternehmen war vor einigen Jahren als Anbieter von günstigen Mittelklasse-Geräten im Smartphone-Markt gestartet, will inzwischen aber auch als Technologie-Führer und mit Oberklasse-Geräten an der Weltspitze mitmischen. (dpa)


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