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09.02.2013 | Hersteller

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Microsoft startet Retail-Vertrieb für Surface RT

Das Surface RT wird jetzt über deutsche Flächenmärkte vertrieben. Drei Retailer starten ab dem 14. Februar. Unterdessen hat Microsoft die Pro-Variante in den USA gelauncht - wieder ohne den Channel einzubeziehen.


Von: Redaktion ChannelObserver

Bislang vertrieb Microsoft sein Tablet „Surface RT“ in Deutschland nur direkt über den eigenen Online-Shop. Seit langem wird darüber spekuliert, dass der Hersteller den Vertrieb erweitert und die Vermarktung über Retailer und Etailer startet. 

Jetzt ist es soweit: Ab dem 14. Februar ist Surface bei Saturn erhältlich. Auf der Webseite der Metro-Tochter ist das Gerät bereits gelistet. Die Preise beginnen bei 479 Euro für die 32GB-Variante. Darüber hinaus wird Media Markt das Produkt im Februar anbieten. Sowohl in der 32GB- als auch in der 64GB-Version, wie eine Media-Markt-Filiale gegenüber ChannelObserver bestätigt. Der dritte im Bunde ist Expert. Die Verbundgruppe bewirbt Surface bereits in ihren Flyern: 32GB kosten 479 Euro, mit Touch Cover 579 Euro. Mit einem Speicher von 64GB ist das Tablet für 579 Euro zu haben, mit Touch Cover für 679 Euro. Darüber hinaus gibt es bei Expert einen Einkaufsgutschein in Höhe von 20 Euro bei einer Vorbestellung.

Experten kritisierten in der Vergangenheit den eingeschränkten Vertrieb des Tabletts. So blieben die Stückzahlen bislang hinter den Erwartungen zurück. Analysten schätzen den Absatz in den ersten drei Monaten weltweit auf eine Million Stück. Der deutsche Retail-Start für Surface beginnt damit zeitgleich mit dem Vertrieb in der Schweiz: Ab dem 14. Februar wird es dort in den Regalen von Media Markt, Saturn und Interdiscount liegen.

Unterdessen launchte Microsoft das Surface Pro am 9. Februar in den USA. Das feierliche Event in New York musste zwar wegen eines Schneesturms abgesagt werden, der Verkauf hat aber begonnen. Die Pro-Variante ist bei Microsoft online, in den Retail-Stores des Herstellers sowie bei Best Buy und Staples erhältlich. Der Channel bleibt wieder außen vor. US-Händler äußerten ihre Enttäuschung über diese Entscheidung: Sie seien von ihren Kunden mehrfach auf das Produkt angesprochen worden. Von Microsoft gebe es aber kaum Informationen.

 


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