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06.10.2017 | Hersteller

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Microsoft dementiert Surface-Ausstieg

Berichten zufolge soll sich Microsoft bis zum Jahr 2019 von seinem Surface-Geschäft verabschieden. Device-Chef Robin Wittland dementiert einen Ausstieg.


Von: Redaktion ChannelObserver

Robin Wittland, Leiter des Geschäftsbereichs Windows und Devices

Hersteller und Analysten rechnen damit, dass sich Microsoft bis zum Jahr 2019 von seinem Surface-Geschäft verabschieden wird. Offen debattiert wurde das auf dem Canalys Channels Forum in Venedig, an dem Vertreter führender PC-Hersteller teilnahmen, wie Zdnet berichtet. Microsoft-CEO Satya Nadella sei «ein Software-Mann, ein Cloud-Mann» und werde auch deshalb die Surface-Palette aufgeben, wird Steve Brazier, Chef des Marktforschungsunternehmens Canalys zitiert. Lenovo-CEO Gianfranco Lanci glaubt sogar, dass Microsoft seine PC-Hardware-Sparte noch vor 2019 abwickeln könnte. Unterstützung erhält Lanci von Dell-Marketingchef Marius Haas, der sagt, dass Microsoft beim PC-Geschäft «wohl ein wenig auf die Bremse treten» werde.

Robin Wittland, Leiter des Geschäftsbereichs Windows und Devices, dementiert gegenüber ChannelObserver einen Ausstieg: «Die Aussage hat keine Substanz. Die Planung, man sieht dies auch deutlich am wesentlich umfangreicheren Portfolio, ist darauf ausgelegt, neue Kategorien zu definieren und vorhandene Kategorien zu erweitern. Unsere Roadmap unterstreicht dies», so Wittland. Die Umsätze mit den Tablets und Laptops der Surface-Marke sanken zuletzt um zwei Prozent beziehungsweise 20 Millionen Dollar, weil weniger Geräte abgesetzt wurden. Der Rückgang sei aber zum Teil durch den Verkauf teurerer Modelle abgefedert worden, hieß es im Juni.


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