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08.10.2019 | Hersteller

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Kommentar: In drei Schritten zum Modern Workplace

Mit Blick auf das Support-Ende von Windows 7 markiert der 14. Januar 2020 nochmal einen wichtigen Meilenstein für Firmen. Ein Kommentar von Microsoft-Manager Christoph Bollig.


Von: Redaktion ChannelObserver

Ein Kommentar von Christoph Bollig, FastTrack Architekt bei Microsoft Deutschland

Die Komplexität sowie die Anforderungen an die moderne IT steigen kontinuierlich und stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Gerade mit Blick auf das Support-Ende von Windows 7 markiert der 14. Januar 2020 nochmal einen wichtigen Meilenstein für Firmen, denn rund ein Viertel aller PCs in Deutschland laufen noch mit der in die Jahre gekommenen Plattform. Die fortlaufende Modernisierung der IT-Infrastruktur ist jedoch eine Pflichtaufgabe für Firmen jeder Größe, um mit globalen Märkten und Wettbewerbern Schritt halten zu können. Nicht selten führt dieses zu einer Art „Modernisierungsstress“ und die vermeintlich hohe Komplexität sowie Dauer beim Umstieg auf den modernen Arbeitsplatz scheint Unternehmen abzuschrecken. Dabei kann der Wechsel auf eine moderne Plattform schnell und einfach erfolgen, wenn die Firmen-IT auf ein ganzheitliches Konzept setzt, dass neben zeitgemäßen IT-Lösungen auch individuell passende Beratungsangebote umfasst und Firmen beim strukturierten Umstieg schrittweise begleitet. Eine aktuelle Studie zeigt, 38 Prozent der Computernutzer in Unternehmen sind immer noch ohne Cloud-Zugriff. Dabei ist die Vernetzung von Technologien sowie Daten bereits heute essentiell für die Entstehung und Weiterentwicklung von Geschäftsmodellen. Hierfür stehen Unternehmen vor der Herausforderung, eigene IT-Infrastrukturen und Anwendungslandschaften zu modernisieren, um global wie lokal wettbewerbsfähig zu bleiben – ohne dabei den laufenden Betrieb zu behindern. Mit der fortschreitenden Digitalisierung ist das Vorhandensein einer zeitgemäßen IT-Plattform in Unternehmen allerdings kein reines IT-Thema mehr, sondern hat sich vielmehr zu einem wichtigen Kriterium für bestehende und künftige Arbeitnehmer entwickelt.

So sehen Mitarbeiter durch einen digitalen Arbeitsplatz erhebliches Verbesserungspotenzial im Job: Laut einer aktuellen Studie sagen 43 Prozent, dass sie durch neue Technologien zeitlich flexibler arbeiten würden. Die Hälfte denkt sogar, dass sie durch diese Technologien effizienter arbeiten können. Laut Bitkom sind 92 Prozent der Berufstätigen aufgeschlossen für neue Arbeitskonzepte und über die Hälfte der Befragten rechnet damit, dass sich ihr Arbeitsplatz bis zum Jahr 2030 durch neue Technologien verändern wird. Um diese modernen Anforderungen zu erfüllen, sollte das Ziel des IT- Umstiegs eine cloudbasierte Plattform sein, die kollaborative Arbeitsweisen ermöglicht, der IT eine bessere Verwaltbarkeit von Geräten diverser Hersteller erlaubt, auf diese Weise einer „Schatten-IT“ entgegenwirkt, sowie über intelligente und wehrhafte Sicherheitstools verfügt, die auch den Umgang mit bereits erfolgten Cyberangriffen gestatten. Letztere sind zwingend notwendig, denn „knapp 70 Prozent der Unternehmen und Institutionen in Deutschland sind in den Jahren 2016 und 2017 Opfer von Cyber-Angriffen geworden“, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erst kürzlich in seinem Lagebericht 2018 feststellte. Unternehmen jeder Größe müssen heute davon ausgehen, angegriffen zu werden.

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