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16.06.2018 | Hersteller

Messen

Kommentar: «CEBIT: Vom Pflichtbesuch zum netten Ausflug»

Die neue CEBIT ist keinen Pflichtbesuch mehr wert, sondern taugt nur noch als netter Ausflug, wenn es zeitlich passt. Ein Kommentar vom langjährigen iTeam-Geschäftsführer Olaf Kaiser.


Von: Redaktion ChannelObserver

Ein Kommenar von Olaf Kaiser

Die neue CEBIT ist keinen Pflichtbesuch mehr wert, sondern taugt nur noch als netter Ausflug, wenn es zeitlich passt. Ein Kommentar vom langjährigen iTeam-Geschäftsführer Olaf Kaiser, der heute als Berater für mehr Cloud- und Managed-Serverices-Umsatz mit der UBEGA GmbH auftritt: «Die CEBIT: Vom Pflichtbesuch zum netten Ausflug, wenn es zeitlich passt. Wer IT-Themen in der Tiefe sehen und besprechen möchte, geht heute zur it-sa, gamescom, oder zu den großen Herstellerveranstaltungen. Apple, Microsoft oder Citrix sucht man in Hannover vergeblich. Darüber hinaus wirkt die CEBIT, gerade 2018, sehr wenig besucht. Auch wenn ich sehr für Veränderung und Experimente bin, glaube ich nicht, dass sich eine CEBIT - egal welchen Formats - als Breitbandmesse wird halten können. Meine These: Die CEBIT wird wieder mit der Industriemesse vereint werden.

PS: Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre das eine maximal starke IT-Messe in Deutschland und in Hannover. Ich drücke allen Verantwortlichen für das Erreichen dieses Ziels die Daumen. Die Besucherzahl auf der vergangenen CEBIT lag bei rund 200.000 Menschen. Im Jahr 2017 wurden auf der IFA in Berlin rund 253.000 Besucher gezählt. In diesem Jahr waren es in Hannover 120.000 Besucher.»


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