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27.07.2017 | Hersteller

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Juniper sucht neue Partner für IoT und Managed Services

Juniper konnte für das Cloud-Geschäft zwei große Systemhäuser verpflichten und sucht neue Partner für IoT und Managed Services, wie uns Channel-Chef Bert Zeleken berichtet.


Von: Redaktion ChannelObserver

Channel-Chef Bert Zeleken

Netzwerk-Hersteller Juniper hat sich für 2017 neue Impulse im Partnergeschäft vorgenommen. «Ich hatte den Markt sondiert und dann die Aufgabe, neue Partner zu rekrutieren», betont Bert Zeleken, Channel-Chef von Juniper, im Gespräch mit ChannelObserver. Zeleken verantwortet als Channel & Commercial Lead den deutschen Vertriebsbereich seit rund einem Jahr. Die Position war längere Zeit nicht besetzt. Zu seinen Aufgaben gehört es, mithilfe eines Multi-Channel-Ansatzes neue Umsatz- und Wachstumspotenziale für Juniper zu erschließen. Und diese sieht der Hersteller künftig in den Bereichen IoT und Cloud. «Es werden zunehmend Endgeräte mit geringer Intelligenz ins Netz genommen, die müssen die entsprechenden Schnittstellen erhalten», führt Zeleken aus.

Eine Reihe von neuen Partnern hätte das Unternehmen bereits unter Vertrag nehmen können. Für den Cloud-Bereich hätte man große Systemhäuser wie beispielsweise Bechtle oder Cancom gewinnen können. Die Partner werden in Elite, Select und «Juniper Reseller» kategorisiert. Neue Partner würden vier Quartale Zeit erhalten, die nötigen Zertifizierungen und Umsätze zu erreichen. «Das hat die Einstiegshürden deutlich reduziert und wir konnten so neue Partner im Cloud-Bereich gewinnen», so der Channel-Chef. Neue Systemhäuser würden noch für die Bereiche Security, Managed Services und IoT gesucht. Derzeit arbeitet der Hersteller in Deutschland mit den vier Distributoren Exclusive, Arrow, Tech Data/Avnet und Westcon zusammen. In der Schweiz und Österreich sind Arrow und Westcon sowie Abo speziell für die Schweiz dabei. «Möglicherweise kommt noch ein paneuropäischer Distributor hinzu, das hätte dann primär Auswirkungen auf Österreich und die Schweiz», so Zeleken.

Der Manager betont die zunehmende Bedeutung von Software-Lösungen für den Anbieter, der aus dem klassischen Router-Geschäft kommt. Dazu zählt beispielsweise AppFormix. Die Management- und Automatisierungs-Plattform wurde im Dezember 2016 übernommen. «Wir setzen auf offene und standardisierte Schnittstellen. Das garantiert Kunden und Partnern Investitionssicherheit.»


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