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15.12.2014 | Distribution

Distribution

Ingram Micro erweitert 3D-Drucker-Portfolio

Broadliner Ingram Micro nimmt mit dem deutschen Anbieter RepRap einen weiteren Hersteller von 3D-Druckern ins Portfolio auf.


Von: Redaktion ChannelObserver

Gerhard Schulz, Europachef von Ingram Micro

Broadliner Ingram Micro schließt eine europaweit gültige Vereinbarung mit dem 3D-Drucker-Hersteller RepRap ab. Das deutsche Start-up wurde erst im Jahr 2012 gegründet und richtet sich mit seinen Produkten an Privatkunden, Industrie und den Bildungsbereich. Im Mittelpunkt steht mit „Neo“ die dritte Generation des 3D-Druckers, die laut RepRap-CEO Florian Bautz einen „unkomplizierten Einstieg in die Welt der 3D-Drucker“ bieten soll. Der Replication Rapid-prototyper, besser bekannt unter der Abkürzung Reprap, ist ein preiswerter Open-Hardware-Drucker, der von Adrian Bowyer 2005 erfunden wurde. Firmen können entsprechende Produkte nach dem RepRap-Prinzip bauen und vertreiben.

„Die Produkte von RepRap erweitern unser bestehendes Portfolio an 3D-Druckern und richten sich an vorausschauende Unternehmen, Universitäten, Schulen und den Handwerks-Bereich“, betont Gerhard Schulz, Europachef von Ingram Micro. Künftig sollen auch Scanner und Zubehörprodukte von RepRap folgen. Im September stieg Ingram in das Marktsegment mit einem entsprechenden Distributionsvertrag mit dem Hersteller 3D Systems ein. Mit „Cube“, „CubePro“ und „ProJet 1200“ startete der Distributor mit drei Modellen für den Consumer-Markt.


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