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05.04.2013 | Etail

Etail

Immer mehr Kunden setzen auf Shopping-Clubs

Acht Prozent der deutschen Internet-Nutzer sind bereits bei einem Shopping-Club angemeldet. Vier Clubs sind bei der jüngeren Zielgruppe besonders angesagt.


Von: Redaktion ChannelObserver

Nach einer repräsentativen Umfrage des Bitkom waren im Jahr 2012 in Deutschland rund 4,4 Millionen Verbraucher bei einem Shopping-Club angemeldet. Das entspricht acht Prozent aller Internetnutzer. Besonders beliebt sind Shopping-Clubs wie brands4friends, limango, vente privee oder Zalando Lounge bei den Jüngeren: 16 Prozent der 18- bis 29-jährigen Internetnutzer waren 2012 Mitglied bei einer Shopping-Community. Zudem waren etwas mehr Frauen (9 Prozent der Onliner) als Männer (7 Prozent) bei den Clubs registriert.  

Das Sortiment von Online-Shopping-Clubs besteht zum größten Teil aus Markenprodukten. Die Artikel stammen überwiegend aus den Bereichen Mode, Elektronik sowie Möbel und Wohnen, bisweilen werden auch Reisen und Events angeboten. Die Betreiber arbeiten mit bekannten Herstellern und Designern zusammen, die auf diesem Weg Überschuss- oder Saisonware vertreiben können. Zudem haben die Verkäufe Aktionscharakter, die Angebote sind also zeitlich oder mengenmäßig begrenzt. Nur wer sich zunächst online registriert, hat Zugang zu den Angeboten. Die Registrierung ist unverbindlich und kostenlos. Bei manchen Portalen ist eine Mitgliedschaft auch per Einladung von bereits registrierten Nutzern möglich. Wer sich per Einladung anmeldet oder selbst andere Nutzer einlädt, bekommt meist einen Shopping-Gutschein.

Die Abwicklung des Einkaufs funktioniert genauso wie bei anderen Bestellungen im Internet. Allerdings fallen üblicherweise für jede Bestellung Versandkosten an. Gefällt oder passt der Artikel nicht, kann er innerhalb der gesetzlichen Widerrufsfrist von 14 Tagen wieder zurückgeschickt werden.  

 

 


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