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18.09.2013 | Hersteller

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IBM investiert eine Milliarde in Linux

IBM will eine Milliarde Dollar in neue Linux- und Open Source-Technologien für Power Systems Server investieren.


Von: Redaktion ChannelObserver

Die Investitionen sollen Kunden dabei helfen, durch moderne Großsysteme von den Vorteilen zu profitieren, die heute und zukünftig im Markt verfügbare Big Data und Cloud Computing-Anwendungen bieten, so Big Blue in einer Mitteilung. Bereits in den vergangenen Jahren hat IBM eine Milliarde Dollar in Linux investiert. Jetzt wird also der gleiche Betrag erneut aufgewendet, um in Power Systems Server zu investieren. Der Hersteller baut Server sowohl für Linux- als auch für Windows-Umgebungen. Der Konzern kündigt zudem eine Entwicklungsumgebung in der Cloud für Linux auf Power an, um der schnell wachsenden Entwicklergemeinde mit mehreren Tausend ISVs und Open Source Projekten Rechnung zu tragen.

Ein Power Systems Linux Zentrum in Montpellier ist Teil eines wachsenden Netzwerks von Zentren rund um den Globus, die es für Software-Entwickler zukünftig einfacher machen sollen, neue Anwendungen für Big Data, Cloud, Mobile und Social Business auf offenen Technologiebausteine mit Linux und der neuesten IBM POWER7-Prozessor-Technologie zu entwickeln und bereitzustellen. Das erste Zentrum dieser Art eröffnete IBM im Mai in Peking. Weitere Zentren liegen in New York City und Austin, Texas.

„Das letzte Mal, als IBM eine Milliarde in Linux investierte, löste es eine Flut von Innovationen aus, die sich seitdem nicht nachgelassen hat. Die fortgesetzten Investitionen in Linux für Power Systems werden von der Linux-Community sehr begrüßt. Wir freuen uns zu sehen, was die Power-Plattform für weitere Innovationen auf Linux bereithält und wie Unternehmen und Entwickler zusammenarbeiten können, um das Beste aus dieser offenen Architektur herausholen zu können“, kommentiert Jim Zemlin, Executive Director der Linux Foundation, die Entscheidung.


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