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26.11.2015 | Hersteller

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Haufe-Lexware startet Cloud-Vertrieb über Distribution

Software-Spezialist Haufe-Lexware startet den Vertrieb von lexoffice über die Distribution. Dabei sind im ersten Schritt nicht die Broadliner, sondern ein Distributor und ein Online-Händler.


Von: Redaktion ChannelObserver

Marion Winkler, Bereichsleiterin Channel Sales bei der Haufe-Lexware Services GmbH

Lexware bietet sein Software-Produktportfolio in zwei Varianten an: Je nach Präferenz können sich Anwender für ein 365 Tage- oder ein Abo-Modell entscheiden. Sobald eine Aktualisierung nötig ist, wird automatisch ein Update zur Verfügung gestellt. Eine aktuelle Studie der Haufe Gruppe zeigt, dass die Mehrzahl der Steuerkanzleien mittlerweile eine cloudbasierte Zusammenarbeit mit ihren Klienten präferiert. Dementsprechend forciert der Anbieter den Cloud-Vertrieb seiner Lösungen - auch über die Distribution. So wird lexoffice jetzt als Cloud-Produkt über Amazon und Distributor und Hersteller Wortmann vertrieben. Wortmann vermarktet das Produkt auch über den Channel, Amazon natürlich an Endkunden. «Wir sprechen aber auch mit den großen Broadlinern über den Cloud-Vertrieb», betont Marion Winkler, Bereichsleiterin Channel Sales bei der Haufe-Lexware Services GmbH, im Gespräch mit ChannelObserver. Das Produkt sei modern gestaltet und extrem einfach zu bedienen, versichert Winkler. Neu ist eine Datev-Schnittstelle, die bei Cloud-Produkten nicht selbstverständlich sei. 12.000 lexoffice-Kunden hat Lexware bereits im eigenen Cloud-Vertrieb unter Vertrag.

Der indirekte Vertrieb nimmt bei dem Hersteller mittlerweile einen wichtigen Stellenwert ein. So generiert Haufe-Lexware jährlich 16 Millionen Euro über den Channel in Deutschland. Die klassische On Permise-Produktpalette wird immer mehr im Subskriptions-Modell vertrieben. «Das wird jetzt auch über die Distribution angeboten», kündigt Winkler an. Formblitz ist als erster Grossist dabei, Ingram Micro und Also sollen in den nächsten Wochen folgen. Die Haufe Gruppe erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr 292 Millionen Euro und will in den nächsten Jahren die Erlöse auf 500 Millionen Euro steigern. Dieses Ziel soll auch über Akquisitionen erreicht werden.


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