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07.01.2013 | Distribution

Distribution

Focus erhebt schwere Vorwürfe gegen Devil

Das Nachrichtenmagazin Focus erhebt in seiner heutigen Print-Ausgabe schwere Vorwürfe gegen Distributor Devil und deren CEO Axel Grotjahn: Steuerhinterziehung, bandenmäßiger Betrug.


Von: Redaktion ChannelObserver

Devil CEO Grotjahn: Schwere Vorwürfe im "Focus"

Der zweiseitige Artikel in der heute erscheinenden Print-Ausgabe vom "Focus" dürfte in der Braunschweiger Devil-Zentrale für extreme Unruhe gesorgt haben: „Der Millionen-Steuergeldbetrug“, lautet die Schlagzeile. Darunter ein Foto von dem Firmengebäude des Braunschweiger Grossisten. Es geht um Umsatzsteuerbetrug im großen Stil. Produkte wurden von einem Firmenkartell nur auf dem Papier verkauft, die 19 Prozent Umsatzsteuer zu Unrecht einkassiert. „Auf der Verdächtigenliste befinden sich so illustre Namen wie Axel Grotjahn“, so der Focus weiter, „der Braunschweiger Konzern (Devil, Anm. der Redaktion) gilt in den Augen der Ermittler als eines der zentralen Elemente in dem Geflecht aus Echt- und Scheinfirmen.“ Nach den Erkenntnissen der Ermittler, so Focus, sei die Devil AG an dem bandenmäßigen Betrug seit 2009 beteiligt gewesen. „Ihre Aufgabe sei es gewesen, IT-Kleinteile an ausländische Scheinfirmen weiterzutransferieren“. Karusselware im Nettowert von 36 Millionen Euro sei innerhalb des Geflechts über den Braunschweiger Konzern nach Österreich gependelt. Dazu verweist der Artikel etwas ominös auf Russen im Hintergrund, die auch vor Gewalt nicht zurückschrecken würden.

Starker Tobak. Devil bestreitet die Vorwürfe. Der Image-Schaden dürfte für den Distributor allerdings erheblich sein.

 

 

 


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