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19.09.2013 | Produkte

Context-Studie

Distributoren verkaufen weniger iPads

Der Absatz von Tablets über die westeuropäischen Distributoren wächst weiterhin rasant. Android-Tablets legten um 240 Prozent zu. Die Verkaufszahlen von iPads gingen zurück.


Von: Redaktion ChannelObserver

Europäische Distributoren verkaufen weniger iPads. Android-Geräte legten stark zu

In den ersten acht Wochen des dritten Quartals legten die Abverkäufe von Tablets über die westeuropäischen Distributoren um 76 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal zu, so eine aktuelle Studie des Marktforschungsinstituts Context. Im Vergleich zum zweiten Quartal wurde der Absatz um 23 Prozent gesteigert. Dabei geht die Tendenz klar zu Android-Tablets, so Context. Hier wurden die Stückzahlen um 240 Prozent gesteigert. Im Mittelpunkt stünden allerdings Geräte mit einem niedrigen Preispunkt. 

Die Verkaufszahlen von iPads waren dagegen im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent rückläufig. Der Durchschnittspreis für ein Android-Tablet, das über die westeuropäische Distribution verkauft wurde, lag bei 163 Euro. Der Durchschnittspreis für ein iPad wird von Context auf 372 Euro beziffert. Der Marktanteil von Android stieg in Deutschland von 21,5 Prozent im Vorjahresquartal auf 60,3 Prozent. Der Anteil von iOS fiel von 77,8 Prozent auf 38,5 Prozent. Das Google-Betriebssystem würde davon profitieren, dass immer mehr PC-Hersteller sich auf Android-Tablets fokussieren würden. „Die Gerüchte besagen, dass Apple ein neues iPad im Herbst vorstellen wird. Das könnte ein weiterer Grund für die rückläufigen Abverkäufe sein“, so Context-Analystin Marie-Christine Pygott. Der Anteil von Windows 8-Tablets liege mit einem Anteil von 0,9 Prozent weiter unter den Erwartungen.

 


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