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13.05.2019 | Distribution

Distribution

ComLine: «Neuausrichtung ein Erfolg»

Spezialdistributor ComLine richtete sein Top-Event face2face erneut im Robinson Club Fleesensee aus. Die Neuausrichtung auf Volume und Value sei ein Erfolg, so das Unternehmen.


Von: Redaktion ChannelObserver

ComLine-Geschäftsführer Harald Rapp (links) mit Zukunftsforscher Matthias Horx

Zum elften Mal in Folge richtete Spezialdistributor ComLine sein Top-Event face2face im Robinson Club in Fleesensee aus. In dem entspannten Ambiente zeigten Aussteller wie beispielsweise Adobe, Angelbird, Elgato, HP, Lacie oder WD ihre Produkte und Lösungen für den Handel. Und wie bereits in den Vorjahren standen auch diesmal die persönlichen Gespräche zwischen Distributor, Partnern und Herstellern im Mittelpunkt. Großen Anklang fand mit dem «Elevator Pitch“ ein neues Format: Die Partner wechselten in kurzen Zeiträumen von Stand zu Stand, um schnell und kompakt über die jeweiligen Angebote der Hersteller informiert zu werden. Im Anschluss wurden die besten Präsentationen der Anbieter prämiert, für die Teilnehmer wurden zudem Apple-Produkte verlost.

ComLine-Geschäftsführer Harald Rapp ging in seiner Keynote auf die kürzlich präsentierte Neuaufstellung des Unternehmens aus Flensburg ein: Der Spezialdistributor richtet sich stärker auf die Bereiche Volume und Value aus. Mit Richard Gäbel ergänzt ein weiterer Manager die ComLine-Geschäftsführung um Harald Rapp und Anja Sobottka, der das Value-Geschäft vorantreiben soll. Als neuer Director Value unterstützt ihn dabei ComLine-Manager Stephan Leonhard. Harald Rapp will sich auf das Volume-Business mit den wichtigen Eckpfeilern Adobe, Microsoft und Apple fokussieren. «Wir merken bereits jetzt, dass diese Zweiteilung ein Erfolg ist», konstatiert Rapp. Zudem sei das neue Geschäftsjahr gut angelaufen, man liege bereits über Forecast.

Neue Impulse für das eigene Denken vermittelte im Anschluss der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx, der erst kürzlich in der TV-Show von Markus Lanz zu Gast war. Horx kritisierte den inhaltsleeren Begriff der «Digitalisierung». Es sei vollkommen unklar, wofür Digitalisierung heute stehen würde. Meistens würden wir damit nur Fotos von Menschen verbinden, «die einen Schaltplan auf dem Gesicht tätowiert haben». Das Fazit des Zukunftsforschers: «Es ist eine kalte Welt, da wollen wir eigentlich nicht hin.» Zum Abschluss des ersten Tages wurde das Veranstaltungsmotto «Herausforderung Zukunft» an der Bar bei entsprechender Getränkebegleitung weiterdiskutiert.


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