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16.05.2019 | Hersteller

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Cisco: «Starke Entwicklung in allen Geschäftsbereichen»

Netzwerk-Spezialist Cisco blickt nach einem guten Quartal positiv auf das laufende Jahresviertel. Es gebe eine starke Entwicklung in allen Geschäftsbereichen.


Von: Redaktion ChannelObserver

Cisco-Chef Chuck Robbins

Der US-Netzwerk-Spezialist Cisco blickt nach einem guten Quartal positiv auf das laufende Jahresviertel. Der Umsatz werde im vierten Geschäftsquartal um 4,5 bis 6,5 Prozent zum entsprechenden Vorjahreszeitraum steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch nach US-Börsenschluss mit. Damit ist das Unternehmen etwas optimistischer als Analysten im Durchschnitt bisher waren. Der Gewinn je Aktie soll bei 80 bis 82 US-Cent liegen, was den aktuellen Erwartungen der Experten entspricht. Im abgelaufenen Quartal hatte Cisco den Umsatz um 4 Prozent auf 13,0 Milliarden Dollar gesteigert. Bereinigt um eine Übernahme hatte das Plus sogar bei 6 Prozent gelegen. Der Gewinn legte unter dem Strich um 13 Prozent auf 3,0 Milliarden Dollar zu. Bei beiden Kennziffern hatten Analysten mit weniger gerechnet. Cisco-Chef Chuck Robbins betonte in der Mitteilung die starke Entwicklung in allen Geschäftsbereichen. Anleger teilten die Einschätzung, der Aktienkurs legte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um mehr als drei Prozent zu.

Cisco stellt vor allem Router und Switches für den Internet- und Datenverkehr her. Die Technik steckt etwa in vielen Firmen-Netzwerken. Zuletzt hatte der Konzern aber auch verstärkt das Service- und Sicherheitsgeschäft im Blick. Vom Handelskonflikt zwischen Washington und Peking ist Cisco zwar kaum betroffen, weil es vom chinesischen Markt größtenteils ausgeschlossen ist und daher nur einen winzigen Teil seiner Umsätze dort generiert. Die Versuche der USA, den Kauf von Produkten des chinesischen Konkurrenten Huawei zu blockieren, könnte dem US-Konzern sogar in gewisser Weise unter die Arme greifen. Experten hatten sich zuletzt aber überzeugt gezeigt, dass Cisco im Falle von schleppenden Investitionen aufgrund eines durch den Handelskonflikt verursachten weltweiten Wirtschaftsabschwung leiden werde. (dpa)


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