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Freitag, April 19, 2024

Channel-Vertrieb für „Intel-Surface“ möglich

Die aktuellen Varianten des Tablets „Surface“ sind ausschließlich direkt bei Microsoft zu beziehen. Derzeit diskutiert der Hersteller, wie die kommenden Surface-Tablets mit Intel-Prozessor vertrieben werden sollen.

Microsofts Tablet Surface mit Windows RT ist ab sofort erhältlich, allerdings nur online über den Microsoft Store. Das Tablet mit ARM-Prozessor kostet mit 32-GByte-Flash-Speicher ab 479 Euro. Das Tablet in der 64-GByte-Version inklusive schwarzem Touch Cover ist für 679 Euro erhältlich.

Der ausschließliche Direktvertrieb des Tablets sorgte bei Microsoft-Partnern für einigen Unmut. „Ich kann das Gerät nur zum Endkundenpreis bestellen. So lohnt sich ein Verkauf für mich natürlich nicht“, so ein Partner gegenüber ChannelObserver.

Eine Surface-Version mit Intel-Prozessor soll Anfang 2013 folgen. Hier ist der Vertriebsweg noch nicht entschieden. „Das diskutieren wir derzeit. Auch ein Vertrieb über den Channel ist möglich. Es ist noch offen“, betont ein Microsoft-Manager gegenüber ChannelObserver. 

Das „Intel-Surface“ soll deutlich schneller arbeiten als die RT-Version. Es wird von einem aktuellen Intel-Core-i5-Prozessor angetrieben und besitzt schnelle USB 3.0-Anschlüsse. Vorgesehen sind Geräte mit 64 und 128 Gigabyte Speicher. Das Display ist 10,6 Zoll groß und besitzt eine Full-HD-Auflösung. Die Preise sind noch nicht bekannt.

Der Vertrieb der Surface-Produkte ist richtungsweisend: Microsoft-Chef Steve Ballmer erklärte in einem Interview mit der BBC, dass der Konzern künftig verstärkt eigene Hardware bauen werde. In der Vergangenheit konzentrierte sich MIcrosoft bekanntermaßen ausschließlich auf Software. Die einzige Ausnahme war die Spielekonsole Xbox. Die Frage ist nun, wie stark der Channel künftig in den Vertrieb der Microsoft-Hardware einbezogen wird. 

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