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28.01.2013 | Smart Home

digitalStrom

CeBIT: Neue Variante für Smart Home am Start

Mit „digitalSTROM“ präsentiert Aizo eine neue Möglichkeit für das Smart Home auf der CeBIT. Die Technik nutzt das bestehende Stromnetz, um das vernetzte Zuhause zu ermöglichen.


Von: Redaktion ChannelObserver

Nach einer repräsentativen Umfrage der Unternehmensberatung Capgemini Consulting interessieren sich bereits zwei Drittel aller Haushalte mit Online-Anbindung in Deutschland für die vernetzte Haussteuerung. Experten schätzen, dass im Jahr 2020 die Hälfte aller Haushalte in Deutschland mit mindestens einer „smarten“ Anwendung ausgestattet sein könnte. Doch noch hat sich das Smart Home nicht durchgesetzt. Dabei ist es durchaus sinnvoll, dass sich die Funktionen, die man vom Auto kennt, von der Klimaanlage über die Lichtsteuerung, endlich auch in den Häusern eingesetzt werden. Einige Technologien für das Smart Home, wie beispielsweise KNX, sind allerdings nur für Neubauten sinnvoll. Für diese Techniken müssen zusätzliche Kabel unter Putz verlegt werden.

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Martin Vesper, CEO von Aizo, stellt auf der CeBIT-Preview in Hamburg den intelligenten "Legostein" vor.
  • Martin Vesper, CEO von Aizo, stellt auf der CeBIT-Preview in Hamburg den intelligenten "Legostein" vor.
Sieht aus wie ein Legostein, ist aber ein Baustein für das Smart Home
  • Sieht aus wie ein Legostein, ist aber ein Baustein für das Smart Home
Martin Vesper (links) mit Hartwig von Sass (Deutsche Messe AG)
  • Martin Vesper (links) mit Hartwig von Sass (Deutsche Messe AG)
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Eine neue Technologie, auch zum Nachrüsten, stellt die Aizo AG auf der CeBIT vor: Sie basiert auf einer chipbasierten Lüsterklemme. „digitalSTROM“ nutzt die normalen Lichttaster zur Steuerung für alle elektrischen Geräte im Haus. Dafür werden die Schalter mit einem digitalSTROM-Chip oder einer IP-Schnittstelle ausgestattet. So kann der Start des Fernsehers beispielsweise auch das Licht dimmen und die Jalousien schließen. Ein Tastendruck beim Verlassen der Wohnung deaktiviert alle Geräte. Alle digitalSTROM-Anwendungen sind auch mit dem Smartphone bedienbar. Kostenlose Apps machen das Handy zur Fernbedienung, um das gesamte Haus oder die Wohnung zu steuern. Das modulare System aus intelligenten legosteinähnlichen Komponenten vernetzt praktisch alle elektrischen Geräte über die herkömmlichen Stromleitungen und kann so überall, auch nachträglich, eingebaut werden. Das bestehende Wohndesign wird nicht verändert, weil die Systemkomponenten so klein sind, dass sie in Geräte und Leerdosen eingebaut werden können. 

 


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