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24.07.2018 | Etail

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Bessere Produktdaten: Sechs Tipps für Online-Händler

Online-Händler müssen ihre Produktdaten jederzeit im Griff haben. Deren Qualität entscheidet maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg einer Shopping-Kampagne. Sechs wertvolle Tipps.


Von: Redaktion ChannelObserver

Händler, die Produkte im Weihnachtsgeschäft erfolgreich über Google Shopping, Produktportale, Facebook, Instagram, Preissuchmaschinen oder Affiliate Programme verkaufen wollen, müssen ihre Produktdaten jederzeit im Griff haben. Denn deren Qualität entscheidet maßgeblich über Erfolg oder Misserfolg einer solchen Shopping-Kampagne. Feed Dynamix, Anbieter für Datenfeed-Technologie, hat die wichtigsten Tipps für Händler zusammengefasst:

Tipp 1: Produktdaten müssen korrekt sein: Produktdaten müssen mit den Angaben des Herstellers bzw. der tatsächlichen Produktleistung übereinstimmen. Zugleich müssen die an externe Partner übermittelten Daten mit den Angaben im eigenen Shop übereinstimmen. Google prüft regelmäßig, ob die Daten im Merchant Center auch mit denen im Shop übereinstimmen. Unterscheiden sie sich, werden Produkte von der Bewerbung ausgeschlossen.

Tipp 2: Relevanz schaffen mit guten Titeln: Aussagekräftige Titel schaffen Relevanz für den Nutzer und sorgen für eine bessere Conversion. Wer bereits bei der Erfassung der Produktinformationen darauf achtet, beschreibende Attribute möglichst granular aufzubereiten, kann systematisch, strukturierte Produkttitel für Shopping Ads generieren und testen. Ein Titel für Saisonartikel folgt dann beispielsweise der Struktur „Anlass + Produkttyp + Attribute“ (z.B. Halloween Zombie-Kostüm (Herren, Größe L)), während im Vergleich dazu bei klassischen Fashionartikeln auf die Marke, das Geschlecht, der Produkttyp und weitere beschreibende Attribute folgen, um die Zielgruppe direkt zu erreichen.

Tipp 3: Beraten Sie den Kunden mit informativen Beschreibungen: Die Produktbeschreibung ersetzt den Fachberater des stationären Handels und schafft beim Nutzer das Vertrauen das richtige Produkt zu bestellen. Hier gilt es vor allem visuelle und haptische Details hervorzuheben und den USP des jeweiligen Produkts in den Vordergrund zu rücken. Eine gute Produktbeschreibung umfasst 500 bis 1.000 Zeichen. Sie beinhaltet die kaufentscheidenden Argumente und relevanten Keywords, die ein Produkt besonders charakterisieren.

Tipp 4: Granularität steigert die Conversion: In jeder Phase des Kaufentscheidungsprozesses haben verschiedene Produktinformationen eine unterschiedliche Relevanz. Während Shopper anfangs meist noch mit generischen Suchbegriffen nach Angeboten suchen, konkretisieren sie Suchanfragen zunehmend, bis schließlich harte Fakten entscheiden. Je detaillierter Händler ihre Produktdaten für die Vermarktungspartner aufbereiten, desto größer ist die Erfolgsaussicht auf ein erfolgreiches Matching zwischen Produktsuche und Produktangebot.

Tipp 5: Bitte kein Kauderwelsch bei der Sprache: Produktdaten müssen für jeden Nutzer verständlich sein. Durch die Einhaltung der von Portal zu Portal unterschiedlichen Standards und Vorgaben, stellen Online-Händler sicher, dass ihre Produktdaten für die Algorithmen externer Vermarktungspartner und für interne Shop-Applikationen einwandfrei interpretierbar sind.

Tipp 6: Aktualität gewinnt: Jedes Mal, wenn sich Produktdaten ändern, müssen Händler den aktualisierten Datensatz dem Vermarktungspartner zur Verfügung stellen. Dies gilt insbesondere für Preise und Bestände, aber auch für alle weiteren Produktinformationen. Google Shopping beispielsweise liebt frische Daten und macht diese längst zu einem der entscheidendsten Qualitätsfaktoren. Wer hier mit veralteten Daten wirbt, wird mit schlechter Kampagnen-Performance bestraft.


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