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16.07.2017 | Hersteller

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Bericht: Stellenabbau bei Microsoft Deutschland

Einem Bericht zufolge wird es auch bei Microsoft Deutschland zu einem größeren Stellenabbau kommen. Auswirkung hat die Restrukturierung des Konzerns auch auf Österreich und die Schweiz.


Von: Redaktion ChannelObserver

Microsoft-Deutschlandchefin Sabine Bendiek

Microsoft restrukturiert seine Bereiche Vertrieb und Marketing. In Folge der Neupositionierung sollen 3.000 Stellen wegfallen, der Großteil außerhalb der USA, wie US-Medien in der vergangenen Woche berichtet hatten. Von dieser Neupositionierung ist offensichtlich auch die deutsche Niederlassung betroffen. Insgesamt dürften in Deutschland nach Informationen der WirtschaftsWoche aus Unternehmenskreisen 270 Arbeitsplätze wegfallen. Zwar soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. Vielmehr würden zehn Prozent der in Deutschland rund 2.700 Stellen durch die neue Struktur überflüssig werden, heißt es weiter. Die betroffenen Mitarbeiter müssten sich intern neu bewerben. Zwar sollen nicht alle das Unternehmen verlassen, wohl aber die Mehrheit der 270 Betroffenen. Für diese gebe es ein Freiwilligenprogramm mit Abfindungen von bis zu 2,2 Monatsgehältern pro Jahr Betriebszugehörigkeit. Offiziell wollte Microsoft Deutschland den Plan und die Zahlen nicht kommentieren. Zuvor hieß es noch, dass Microsoft hier zu Lande von der geplanten Neuorganisation des US-Konzerns «kräftig profitieren» wolle.

Auswirkungen hat der Stellenabbau offensichtlich auch auf die Niederlassungen des Konzerns in Österreich und der Schweiz. Laut games.ch wird Microsoft sowohl das Xbox-Marketing als auch den Vertrieb in Österreich und in der Schweiz künftig von der neuen Münchener Deutschland-Zentrale aus betreuen. Betroffene Mitarbeiter hätten Kunden und Geschäftspartner per Mail über die Maßnahmen informiert. Begründet wird die Zentralisierung mit der «zunehmenden Digitalisierung der Branche».


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