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14.03.2019 | Hersteller

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Allied Telesis peilt Comeback an

Allied Telesis war einmal ein bekannter Name im Netzwerk-Markt. Jetzt peilt der Anbieter ein Comeback an. Ein neuer Master-Distributor wurde ernannt, das Partnergeschäft startet neu.


Von: Redaktion ChannelObserver

Christian Rannetshauser, Director EMEA Channel bei Allied Telesis

Lange Zeit war es ruhig um den Netzwerk-Spezialisten Allied Telesis, der 1987 in Japan gegründet wurde. Der Anbieter ist auf sichere IP/Ethernet-Zugangslösungen und IP Triple-Play-Netzwerke über Kupfer- und Glasfaser-Zugangsinfrastrukturen spezialisiert. «Kunden und Partner haben uns berichtet, dass die Produkte eine hohe Qualität aufweisen. Aber es gab praktisch keine Kommunikation mehr über Allied Telesis», betont Christian Rannetshauser, Director EMEA Channel bei Allied Telesis, im Gespräch mit ChannelObserver. Der Manager war vor drei Jahren von Avnet zu Allied gewechselt, um das Geschäft in der DACH-Region neu aufzuziehen. Eine stabile Organisation mit festen Ansprechpartnern für die Kunden soll die Marke jetzt wieder bekannter machen, wie Jakub Duch, VP International Sales, ergänzt.

«Wir sind eine reine Channel-Organisation und verkaufen nicht direkt», versichert Rannetshauser. In einem ersten Schritt wurde die Channel-Organisation europaweit neu strukturiert: Als Master-Distributor für Europa wurde mittlerweile Ingram Micro auserkoren. «Diesen Status sollen künftig auch Tech Data und Also erhalten. Dieser Master-Distributor ist auch Ansprechpartner für die Subdistribution und in mehreren Ländern präsent», führt Rannetshauser aus. Neue Ansprechpartner für den Channel sollen vom Deutschlandstandort in Berlin aus das Partnergeschäft wieder ankurbeln. Das Team für Deutschland wurde mittlerweile wieder auf 16 Mitarbeiter aufgestockt.

Vor drei Jahren waren nur noch rund 20 Partner in Deutschland dabei. Deswegen wurde ein neues dreistufiges Partnerprogramm aufgesetzt. Für das Einstiegs-Level gibt es keine Umsatzvorgaben, um den Eintritt zu erleichtern. Dieser Schritt sorgte dafür, dass der Channel wieder Auftrieb erhalten hat: 500 kaufende Systemhäuser sind hier zu Lande mittlerweile wieder dabei, 30 Partner sind über das neue Programm bereits registriert. «Neue Systemhäuser sind natürlich jederzeit willkommen», führt Rannetshauser aus. 


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