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23.04.2018 | Hersteller

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Acer prognostiziert Durchbruch im Education-Segment

Acer setzt auf den Education-Markt. Der PC-Hersteller ist weltweiter Marktführer bei Chromebooks, doch die Akzeptanz in Deutschland ist noch gering. Das soll sich ändern.


Von: Redaktion ChannelObserver

Acer-Manager Gerit Günther

Chromebooks mit Google Chrome OS sind in Deutschland bislang noch ein Nischenmarkt. Die Geräte werden primär im Bildungssegment eingesetzt, Acer ist in diesem Segment der weltweite Marktführer. Doch auch in Deutschland würden sich die Geräte noch durchsetzen, betont Acer-Manager Gerit Günther, der sich im Commercial Sales um das Projektgeschäft sowie um die Corporate Reseller kümmert, im Gespräch mit ChannelObserver. «Während es mit den Produkten noch Nachholbedarf im Education-Bereich gibt, sind Chromebooks plötzlich ein Thema im Enterprise-Bereich», führt Günther aus. Doch auch im Bildungsbereich würden Chromebooks künftig an Bedeutung gewinnen. Der Acer-Manager verweist auf eine Initiative der Bundesregierung, die alle 40.000 Schulen in Deutschland mit digitalen Endgeräten, WLAN-Verbindungen und sicheren Cloud-Lösungen ausstatten will. Zuletzt hatte Acer das erste für das Bildungswesen designte Tablet, das Chromebook Tab 10 (D651N) mit Chrome OS Betriebssystem vorgestellt.

Neben dem Education-Markt seien für Acer der mobile Workplace, aber auch der klassische Arbeitsplatz mit Business-Monitoren wichtige Bereiche im Commercial-Segment. Beim Vertrieb setzt der Hersteller auf mittlerweile 3.000 Synergy-Partner. «Mit dieser Anzahl können wir den Bedarf der Endkunden sehr gut abdecken. Deswegen steht in diesem Jahr nicht primär die Partnerakquise im Mittelpunkt, wir wollen vielmehr mit den bestehenden Partnern weiter in die Tiefe gehen», so Günther. Um die Geschäfte mit dem Handel unkomplizierter zu gestalten, hat der Anbieter sein Partnerprogramm vereinfacht. Zudem wurde das Volumen- noch stärker vom Systemhausgeschäft getrennt. Carsten Dreißig kümmert sich seit Juni 2017 um das B2C- und SMB-Geschäft, Günther mit seinem Team um die Top-Partner und das Projektgeschäft. «Das Feedback der Kunden und Partner zeigt, dass diese Entscheidung richtig war», betont Günther. 


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