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11.03.2013 | Hersteller

ChannelObserver-Interview

Acer: „Große Chancen für den Handel bei Touch & Type“

Acer will seinen Marktanteil im Tablet-Geschäft deutlich ausbauen. ChannelObserver sprach mit Deutschlandchef Wilfried Thom über die Chancen für Reseller im „Touch-Bereich“, ein neues Chromebook und die Zukunft von Netbooks.


Von: Redaktion ChannelObserver

Acer-Deutschlandchef Wilfried Thom auf der CeBIT

Acer stellte auf der CeBIT ein umfangreiches Portfolio an Tablets mit Windows-8 und Android vor. Der Android-Bereich wurde komplementiert. Die Preise gehen hier von 129 bis 499 Euro. „Mit den Tablets wird der PC-Markt weiter wachsen, er ist nach wie vor dynamisch. Allerdings haben die Innovationen im PC-Markt in der Vergangenheit gefehlt“, betont Wilfried Thom, Deutschland-Chef von Acer, im Interview mit ChannelObserver. Im Tablet-Segment liege der Marktanteil von Acer laut der GfK derzeit bei fünf Prozent. „Unser Ziel ist es, hier einen Anteil von zehn Prozent zu erreichen“, kündigt Thom an. 

Ein großes Thema werde künftig "Touch and Type" sein. Darunter fallen so genannte „Convertibles“, die sich sowohl als Tablet mit dem Finger als auch über eine abnehmbare Tastatur wie ein Notebook bedienen lassen. Acer hat hierfür beispielsweise das „Iconia W510“ und das „IconiaW700“ am Start. „Wir sehen bei Business-Kunden ein enormes Potenzial für Geräte mit Touch & Type Funktionalität. Reseller sollten sich rechtzeitig mit dieser Thematik auseinandersetzen“, so Thom. Derzeit liege die Marktdurchdringung für Touch-Geräte im Business-Segment erst bei rund einem Prozent. Der Hersteller rechnet hier mit einem dynamischen Wachstum. Touch and Type sei eine Innovation, die neue Bewegung in den PC-Markt bringen werde.

Doch Acer setzt nicht nur auf Windows-Geräte: „Als Plattform-Lieferant integrieren wir alle gängigen Betriebssysteme wie Windows, Android, Chrome und Linux. Die Wahl hat letzten Endes der Kunde“, betont der Deutschland-Chef. Auf der CeBIT präsentierte der Anbieter beispielsweise sein Chromebook „C710“, das als Besonderheit eine Festplatte statt Flash-Speicher bietet. Es soll ab dem Frühjahr für rund 300 Euro in Deutschland lieferbar sein. Das Linux-Bertriebssystem kommt in Netbooks zum Einsatz, die Acer weiterhin im Programm haben wird. Die 10-Zoll-Netbooks werden allerdings aus dem Programm genommen. Bedarf sieht der Hersteller nach wie vor bei 11-Zoll-Netbooks um 300 Euro. Dieses Segment klassifiziert Acer jetzt als "Mini-Books".

 

 


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